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Zucchero Zucchero ist männlich
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Typ-2-Diabetes mellitus: Kardiale Risiken von Sulfonylharnstoffen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Typ-2-Diabetes mellitus: Kardiale Risiken von Sulfonylharnstoffen
London – Nicht nur moderne Antidiabetika aus der Gruppe der Thiazolidinedione (Glitazone) scheinen die Entwicklung einer Herzinsuffizienz zu begünstigen. Eine retrospektive Kohortenstudie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b4731) deutet auf ein ungünstiges kardiales Risikoprofil von Sulfonylharnstoffen hin, deren Verordnung sogar mit einem im Vergleich zu Metformin erhöhten Gesamtsterberisiko assoziiert war.

Obwohl die Fachgesellschaften international dem Biguanid Metformin den Vorzug geben, werden nach wie vor viele Typ-2-Diabetiker mit Sulfonylharnstoffen behandelt. Der Grund liegt in der häufigen Kombination beider Wirkstoffe, die sich auch in den Daten der General Practice Research Database ablesen lässt, das die Krankenakten von mehr als 90.000 Typ-2-Diabetikern speichert: 74,6 Prozent aller Patienten erhielten Metformin, 63,5 Prozent ein Sulfonylharnstoff (meistens aus der zweiten Generation).

Paul Elliott vom Imperial College London hat die Verordnungen mit Neuerkrankungen an Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und der Allgemeinsterblichkeit in Beziehung gesetzt und kommt je nach dem verwendeten Modell zu einem bis zu 61 Prozent erhöhten Sterberisiko von Patienten, die Sulfonylharnstoffe der ersten oder zweiten Generation verordnet bekamen.


Für die heute in der Regel bevorzugten Mittel der zweiten Generation war auch das Risiko auf eine Herzinsuffizienz um bis zu 30 Prozent erhöht gegenüber Patienten, die Metformin erhalten hatten.

Für die Glitazone fand Elliott übrigens kein erhöhtes Herzinfarktrisiko, das für Rosiglitazon aufgrund von Ergebnissen einer Meta-Analyse aus (allerdings evidenzstärkeren) klinischen Studien diskutiert wird. Wie in früheren Untersuchungen wird aber klar, dass die beiden Wirkstoffe Rosi- und Pioglitazon einzeln betrachtet werden müssen.

Rosiglitazon war nämlich mit einem je nach Modell 34 bis 41 Prozent höheren Gesamtsterberisiko assoziiert als Pioglitazon und letztere war mit einer um 31 bis 39 Prozent niedrigeren Gesamtsterblichkeit assoziiert als Metformin.

Zu bemerken ist, dass die retrospektive Analyse von Patientenregistern immer mit einer gewissen Unsicherheit behaftet ist. So kann es vorkommen, dass eine erhöhte Morbidität die Ärzte zur Verordnung eines Wirkstoffs veranlasst, dass sich dann als die (scheinbar) schlechtere Wahl herausstellt.

Mit rechnerischen Modellen lassen sich derart unfaire Schlussfolgerungen nicht immer vermeiden, weshalb Datenbankanalysen kein Ersatz für randomisierte Studien sind. © rme/aerzteblatt.de

05.12.2009 11:29 Zucchero ist offline Email an Zucchero senden Homepage von Zucchero Beiträge von Zucchero suchen Nehmen Sie Zucchero in Ihre Freundesliste auf Füge Zucchero in deine Contact-Liste ein
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Zitat:
Mit rechnerischen Modellen lassen sich derart unfaire Schlussfolgerungen nicht immer vermeiden
Mit anderen Worten: "Was wollen uns diese Ausführungen sagen? Ich glaube nichts!" Das hört sich für mich wie folgt an: "Mein Nachbar der ein Hund hat ist mit 58 J. gestorben - Mist, da ich auch ein Töle mein eigen nenne, habe ich nur noch 6 Jahre...". Wenn Wissenschaftler nix zu tun haben, machen sie Studien und verunsichern damit die Leute. Aber es sichert ihren Arbeitsplatz...

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Wer nicht über sich selbst lachen kann, der nimmt das Leben nicht ernst genug.

05.12.2009 19:08 Helix ist offline Email an Helix senden Beiträge von Helix suchen Nehmen Sie Helix in Ihre Freundesliste auf
 
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